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Foto: Holger Baars/IfT

Unser Bild der Woche (Foto: Holger Baars/IfT) zeigt eine nächtliche LIDAR-Messung von Forschern des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (IfT) im Amazonas-Regenwald. Dabei senden die Wissenschaftler grüne Laserpulse mit einer Wellenlänge von 532 Nanometern in die Atmosphäre. Aus diesen Messungen, bei denen die Laserimpulse von Aerosolen in der Atmosphäre reflektiert werden, schlussfolgerten die Leipziger Forscher gemeinsam mit brasilianischen Kollegen, dass größtenteils von Menschen verursachte Vegetationsfeuer in Afrika die Atmosphäre im Amazonasbecken während der Regenzeit beeinflussen. Dieser Einfluss sei besonders zwischen Januar und April zu spüren, da dann die Feuer in Zentralafrika am stärksten seien und die Passatwinde die Rauchpartikel direkt nach Südamerika transportierten, schreiben die Forscher im Fachblatt Geophysical Research Letters (doi:10.1029/2011GL049200). Die Ergebnisse können helfen, Klimamodelle zu verbessern, da die Partikel großen Einfluss auf den Strahlungshaushalt, die Wolkenbildung und auch auf Niederschläge haben. Weitere Informationen unter: http://bit.ly/IfT-Afrikas_Rauch.


Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft vereint 86 Einrichtungen, die anwendungsbezogene Grundlagenforschung betreiben und wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Einrichtungen rund 16.800 Menschen – darunter 7.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – bei einem Jahresetat von insgesamt knapp 1,4 Milliarden Euro.

Die Leibniz-Gemeinschaft zeichnet sich durch die Vielfalt der in den Einrichtungen bearbeiteten Themen und Disziplinen aus, welche insbesondere den Brückenschlag zwischen den Geistes- und Sozialwissenschaften und den Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften ermöglichen. Die Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft bewahren und erforschen das natürliche und kulturelle Erbe. Darüber hinaus sind sie Schaufenster der Forschung, Orte des Lernens und der Faszination für die Wissenschaft.

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